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Beim Mälzen wird die Braugerste biologisch zu Malz aufgeschlossen; davon verbleibt nach dem Brauprozess Biertreber als fester Rückstand, der u. a. noch viele weitere natürliche Nährstoffe aus dem Malz enthält und so eine wertvolle Futtergrundlage darstellt.

Ein Nebeneffekt des Mälzens in der Brauerei ist zudem, dass wesentliche Nährstoffe der Braugerste konzentriert und biologisch für den Verdauungsvorgang bei der Verfütterung vorbereitet werden. Deshalb sind Biertreber nicht nur eiweiß- und energiereich, sondern auch diätetisch wertvoll.

Und weil deutsche Brauer dem Reinheitsgebot treu sind, garantiert das auch für die Biertreber reine, natürliche Qualität ohne jedwede Zusatzstoffe oder bedenkliche Substanzen.

Der Brauprozess

Beim Mälzen wird hochwertige Braugerste geputzt, sortiert, eingeweicht und schließlich zum Keimen gebracht. Diesen Vorgang nennt man „Mälzen“. Nach einer Woche wird der Keimprozess unterbrochen; beim „Darren“ wird das so genannte Grünmalz bei Temperaturen zwischen 85 und 100°C getrocknet. Je höher die Temperatur, desto dunkler das Malz. Mälzen und Darren sind notwendig, um die Getreidestärke aufzuspalten, damit sie sich in vergärbaren Malzzucker umwandelt.

Das Malz wird in Mühlen geschrotet und eingemaischt, also mit weichem, reinem Wasser vermischt. Thermisch werden die unterschiedlichen Enzyme im Malz aktiviert, die Stärke in Malzzucker und Eiweiß zu Oligopeptiden/Aminosäuren abbauen. Im Läuterbottich wird die Maische dann von allen festen Bestandteilen befreit – und diese sind die sogenannten Biertreber.