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Beim Mälzen wird hochwertige Braugerste geputzt, sortiert, eingeweicht und schließlich zum Keimen gebracht. Diesen Vorgang nennt man „Mälzen“. Nach einer Woche wird der Keimprozess unterbrochen; beim „Darren“ wird das so genannte Grünmalz bei Temperaturen zwischen 85 und 100°C getrocknet. Je höher die Temperatur, desto dunkler das Malz. Mälzen und Darren sind notwendig, um die Getreidestärke aufzuspalten, damit sie sich in vergärbaren Malzzucker umwandelt.

Das Malz wird in Mühlen geschrotet und eingemaischt, also mit weichem, reinem Wasser vermischt. Thermisch werden die unterschiedlichen Enzyme im Malz aktiviert, die Stärke in Malzzucker und Eiweiß zu Oligopeptiden/Aminosäuren abbauen. Im Läuterbottich wird die Maische dann von allen festen Bestandteilen befreit – und diese sind die sogenannten Biertreber.