Concept N®
Mit unserem Concept N® denken wir Milchviehhaltung neu – und fokussieren uns auf das Wesentliche: die richtige Fütterung. Denn sie entscheidet über den Betriebserfolg. Darum braucht es langfristig stabile und gesunde Herden, eine effiziente Ration, geringere Kosten und vor allem eine Entlastung für Landwirtinnen und Landwirte, die im Alltag spürbar wird.
Um dieses Ziel zu erreichen, drehen wir gemeinsam an verschiedenen Stellschrauben: Wir gestalten die Ration organschonend, indem die Proteinzufuhr reduziert und die Stickstoffverwertung optimiert wird. Wir gestalten die Fütterung kostengünstiger, indem mehr betriebseigenes Grundfutter genutzt und zugekaufte Proteinträger eingespart werden. Und wir schaffen die Grundlage für geringe Remontierungsraten, hohe Herdengesundheit und einen geringeren Betreuungsaufwand für Landwirte und Landwirtinnen.
Jeder Betrieb ist anders. Deshalb funktioniert Concept N® nicht nach Schema F, sondern wir entwickeln gemeinsam individuelle Lösungen, die zum Betrieb und seinen Zielen passen.
Über 40 Jahre Erfahrung in der Arbeit mit Milchkühen haben unseren Experten und Veterinär Dr. Karl-Heinz Schmack zu einer klaren Überzeugung geführt: Eine wirtschaftliche Milchproduktion entsteht nicht allein durch maximale Einzeltierleistung, sondern durch eine langfristig gesunde Herde. Viele Betriebe haben jedoch mit Bestandsproblemen wie Fruchtbarkeitsstörungen, Kälberdurchfall, subklinischen Azidosen und Ketosen sowie Klauenproblemen zu kämpfen. Dabei haben Bestandsprobleme ihre Ursache oft in einem dauerhaft zu hohen Stickstoffeintrag durch Protein in der Ration. Ein konstanter Stickstoffüberschuss belastet Leber und Niere und schwächt den Stoffwechsel – mit Folgen, die auch an die nächste Generation weitergegeben werden können. Auf dieser Erfahrung und diesem Verständnis beruht Concept N®.
Entscheidend ist, die Zusammenhänge im Bestand zu erkennen, richtig zu verstehen und gezielt zu nutzen. Von der individuellen Bestandsanalyse bis zur praktischen Umsetzung im Betrieb. Praxiserfahrungen unserer Kunden zeigen: Nach der Umstellung auf eine proteinreduzierte Fütterung und dem Einsatz von Opti N berichten Betriebe von weniger Klauen- und Euterproblemen, kaum auftretenden Azidosen und Ketosen sowie einem verbesserten Abkalbeverhalten. Gleichzeitig konnten die Tierarztkosten und der allgemeine Betreuungsaufwand für die Herde deutlich reduziert werden.
Die folgenden Bereiche zeigen, wie dieser Ansatz in der Praxis wirkt: welchen Einfluss die Fütterung auf die Organe und damit die Herdengesundheit und Wirtschaftlichkeit haben kann und an welchen Stellschrauben sich bei der eigenen Ration ansetzen lässt.
Das ist der Anspruch von Concept N®: Herdengesundheit, die langfristig trägt – und eine Milchleistung, die mit weniger auskommt.
Für Milchviehbetriebe ist es sinnvoll, die Kenngröße Milchharnstoff zu hinterfragen. Der zentrale Punkt dabei ist die Entlastung von Leber und Niere. Warum es sich lohnt, sich mit der Gesunderhaltung dieser Organe auseinanderzusetzen, wird klar, wenn man sich vor Augen führt, was sie eigentlich tun.
Die Leber übernimmt beim Rind zentrale Aufgaben im Stoffwechsel. Sie synthetisiert Gallensäure und ist für die Sekretion der Galle verantwortlich. Zudem spielt sie eine entscheidende Rolle bei der Energiebereitstellung, indem sie unter anderem Glukose bildet. Darüber hinaus wandelt die Leber Ammoniak in Harnstoff um und ist an der Regulation des Hormonhaushalts beteiligt.
Die Harnbildung und Ausscheidung des Endharns sind wesentliche Aufgaben der Niere. Dafür filtriert sie das Blut und schleust im gesunden Zustand den Harnstoff aus dem Körper. Die Niere ist an der pH-Wert Regulation und der Bildung von Hydrogenkarbonat zur Auffüllung der Puffersysteme des Körpers beteiligt. Außerdem reguliert sie die Elektrolytkonzentration für den Wasserhaushalt sowie für Nerven-, Muskel-und Herzgewebe.
Milchkühe sind Hochleistungssportlerinnen und werden daher mit hohen Stickstoffmengen in Form von Futtereiweißen und NPN-Verbindungen versorgt. Das hat Auswirkungen auf die Tiergesundheit, weshalb eine effiziente Stickstoffverwertung von großer Bedeutung ist.
Die Umwandlung von überschüssigem zelltoxischem Ammoniak zu Harnstoff belastet das Lebergewebe. Die Folge: Die Umwandlungskapazität für Ammoniak sinkt, die Glukosebildung wird gestört und die Energieversorgung wird beeinträchtigt. Gleichzeitig führt eine Belastung des Nierengewebes dazu, dass die Filtrationsleistung für Harnstoff sinkt. Dadurch gehen wichtige Blutinhaltsstoffe verloren, der Harnstoff wird nicht mehr effizient ausgeschieden und über die Blutbahnen in andere Körperbereiche wie das Euter transportiert.
Deshalb ist der Milchharnstoff nicht nur ein Maß für die Proteinversorgung, sondern ein Gradmesser für den Zustand von Leber und Niere. Stoffwechselstörungen und Krankheitsanfälligkeit sind die Folgen, wenn stoffwechselrelevante Organe belastet sind.
Dr. Schmack ist Begründer von Concept N®. Seine Erfahrung und sein ganzheitlicher Blick auf die Herdengesundheit bilden die Grundlage für unsere individuelle Herdenanalyse. Dabei wird nicht nur die Fütterung isoliert betrachtet, sondern das Zusammenspiel aller Aspekte der Milchviehhaltung.
Im Rahmen eines persönlichen Bestandsbesuchs werden unter anderem Reproduktionsdaten, Euter- und Klauengesundheit, Kälber, Milchdaten sowie die Rationen aller Gruppen betrachtet. Ergänzend werden Schleimhäute, Speichel, Urin, Kot und Fell untersucht und Blutproben labordiagnostisch ausgewertet werden. So entsteht ein umfassendes Bild ihrer Milchviehherde und es lassen sich gezielte Ansatzpunkte für die weitere Fütterungs- und Herdenentwicklung ableiten.
Wir glauben an Concept N® – und sind von seinem Beitrag zur Tiergesundheit überzeugt. Deshalb übernehmen wir für berechtigte Kunden die Kosten der Herdenanalyse in Höhe von 350 € zzgl. MwSt. So tragen wir gemeinsam Verantwortung für die Gesundheit Ihrer Tiere.
Das Angebot gilt für folgende Kunden:
So einfach geht’s: Sie reichen die Rechnung von Dr. Schmack zusammen mit dem Zahlungsnachweis bei TREMONIS ein. Nach Prüfung und Freigabe erstatten wir Ihnen die Kosten oder verrechnen sie mit Ihrer Futterbestellung.
Planen Sie für den Besuch vor Ort und die anschließende Herdenanalyse mindestens vier Stunden ein. Im Anschluss erhalten Sie ein ausführliches Protokoll zum aktuellen Gesundheitszustand Ihrer Herde sowie konkreten Ansatzpunkten und Optionen zur weiteren Verbesserung.
Dr. Schmack, der Begründer unseres Concept N® und unser Experte hinter den Herdenanalysen, hat seine langjährige Erfahrung und sein Wissen rund um das Thema Harnstoff, Fütterung und Organgesundheit in einem eigenen Fachbuch festgehalten. Das Fachbuch ist regulär über den Onlinehandel von Thalia erhältlich.
Sollten Sie TREMONIS Opti N schon einsetzen und voll und ganz in unser Concept N® einsteigen wollen, erhalten Sie das Buch im Rahmen einer Zusammenarbeit kostenfrei – als fundierte Ergänzung zur persönlichen Beratung und als hilfreiche Unterstützung für die tägliche Arbeit im Betrieb.
Bei Interesse an dem Thema, fragen Sie gerne bei uns nach!
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Produkte die Teil unseres ganzheitlichen
Fütterungskonzepts Concept N® sind
Lernen Sie die gesamte Produktreihe von TREMONIS Opti N kennen.
TREMONIS Opti N ruminant stimuliert das Pansemikrobiom und die Darmflora, optimiert die Faserverdauung und stabilisiert den pH-Wert im Pansen - für eine reibungslose Verwertung der Nährstoffe. Es ist ein Ergänzungsfuttermittel für Milchkühe, Mastrinder und Kälber, das bei proteinreduzierter Fütterung die Eiweißversorgung optimiert. Bierhefe und lebende Hefezellen unterstützen die Grundfutteraufnahme, fördern die Bildung von Mikrobenprotein, die Futterverwertung und Energiebereitstellung.
Garantiert: Hochwertige Proteinversorgung, eine verbesserte Futterverwertung und eine optimale Absicherung in der Laktation.
Seit über 20 Jahren ist TREMONIS Opti N (vorher naturaVit) fester Bestandteil des Landwirtschaftsbetriebs Norman und Luisa Wagner GbR. Die Erfahrung zeigt, die Reduzierung des Milchharnstoffs und die Ergänzung mit TREMONIS Opti N beeinflusst die Milchviehhaltung positiv.
Ausgangslage des Betriebs aus Hessen:
Wir haben so wenig mit Ketosen zu tun, dass ich eine ketotische Kuh wahrscheinlich gar nicht so schnell erkennen würde.
Unser Team steht Ihnen persönlich zur Seite – für alle Anliegen rund um unsere weiterentwickelten Fütterungsansätze oder aber die damit in Zusammenhang stehenden Produkte. Kontaktieren Sie uns gerne direkt.
Key Account Manager
Vertriebsleitung Eigenerzeugnisse | Fachliche Beratung Rind
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